Die Gemeinde Rastorf informiert

Stichwort: Wohnbebauung in Rastorfer Passau

Rastorf, 28. Januar 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Gemeindevertretung Rastorf gibt Ihnen aus aktuellem Anlass folgende Informationen im Hinblick auf eine mögliche Planung eines Wohngebietes in Rastorfer Passau.

Im Jahre 2017 verabschiedete unsere Gemeindevertretung nach einer breiten Bürgerbeteiligung das sogenannte Leitbild. Darin setzten wir uns als Ziel, eine maßvolle Erweiterung der Wohnbebauung mit erster Priorität im Ortsteil Rastorfer Passau anzustreben.

Dazu haben wir dann im Jahr 2018 ein Innenbereichsgutachten anfertigen lassen. Darin hat das Planungsbüro B2K eine Reihe von Möglichkeiten aufgelistet, welche als denkbar ungeeignet betrachtet wurden. Zwei  Möglichkeiten sah das Gutachten jedoch als realisierbar an:

  1. Eine Reihe von Lücken zwischen den bestehenden Häusern und eine ganze Reihe im Klintener Weg. Insgesamt wurde hier von rund einem Dutzend Grundstücken gesprochen. Diese Möglichkeiten wurden jedoch von den Grundeigentümern abgelehnt. Sie stehen somit nicht zur Verfügung.
  2. Die im Flächennutzungsplan vorgesehenen Flächen im Düsternbrook hinter dem Spielplatz. Die Gemeindevertretung hat jedoch mehrheitlich ihre Bedenken angemeldet im Hinblick auf die verkehrliche Anbindung an die Lütjenburger Straße.

Aufgrund dieser Bedenken hat die Gemeindevertretung dann 2019 außerhalb des Innenbereichs ein Auge geworfen auf die Alte Landstraße zwischen Scheel und Teuscher. Die Fragestellung entstand: Bevor wir den Düsternbrook weiter betrachten, wäre dieser Abschnitt nicht geeigneter für eine Bebauung? Vorteile dabei: Hier ist die Straße mit Beleuchtung, mit Wasser- und Abwasserleitungen, mit Glasfaser bereits vorhanden. Hier wäre wenig neue Infrastruktur zu erstellen.

Dazu gab es im Sommer 2019 ein Gespräch mit der Staatssekretärin im Innenministerium Frau Herbst, an dem der Bürgermeister und der Strategieausschuss-Vorsitzende teilnahmen. Uns wurde dabei zweierlei mitgeteilt: Gegen solch eine Bebauung rechts und links der Straße im Außenbereich spricht der Grundsatz der abzulehnenden „bandartigen Verlängerung im Außenbereich“. Andererseits könne man solch einen Grundsatz möglicherweise durch ein gutes Konzept aufheben. Zu diesem Konzept gab uns Frau Herbst einige Hinweise: der niedrigere Flächenverbrauch (im Vergleich zum Düsternbrook), einige altersgerechte Wohnmöglichkeiten (damit Passauer auch im hohen Alter in ihrer Heimat bleiben können) und klimaschützende Elemente (das Nahwärmekonzept passt hierzu). Außerdem müsse man ggf. weiter in die Tiefe, um das Bandartige zu verhindern.

Diese Hinweise hat nun das Büro B2K in zwei Zeichnungen gegossen, welche dem Strategieausschuss in seiner letzten Sitzung 2019 kurzfristig vorgelegt wurden. Als erstes, grobes Meinungsbild lehnten die anwesenden Ausschussmitglieder die größere Variante (mit 26 Wohneinheiten und einem Wendehammer) sofort ab. Die kleinere Variante mit 21 Wohneinheiten, davon 4 für das Wohnen im Alter, steht derzeit u.a. zur Diskussion.

Momentan liegt dieser Entwurf zur Meinungsfindung den Fraktionen vor. Außerdem erstellt die Landwirtschaftskammer ein sog. GIRL-Gutachten, d.h. eine Bewertung nach der Geruchs-Immissionen-Richt-Linie, um der Gemeindevertretung notwendige Entscheidungshilfen zu geben bzgl. der Auswirkungen auf den landwirtschaftlichen Hof im Uhlenhorst. Dieser darf in seiner Tätigkeit auf keinen Fall beeinträchtigt werden! (Eine naturschutzrechtliche Betrachtung gehört zu einem späteren Zeitpunkt ebenso dazu.)

Wir erwarten das Gutachten Anfang März, sodass dann Mitte März der Strategieausschuss weiter beraten kann. Derzeit gibt es noch überhaupt keine Entscheidung, auch keine Beantragung oder Genehmigung. Es werden Faktoren zusammen getragen, die als Entscheidungshilfe für die Gemeindevertreter dienen.

Sobald alle nötigen Informationen vorliegen, können die Bürger davon ausgehen, dass es eine Einwohnerversammlung gibt. Zum jetzigen Zeitpunkt macht dies noch keinen Sinn.

Alle Termine der gemeindlichen Gremien finden Sie online unter www.amtpreetzland.de.

Wenn sich Bürger in Rastorfer Passau Sorgen machen über solch eine Planung, laden wir Sie herzlich ein, den Sitzungen beizuwohnen. Informieren Sie sich bitte selbst aus erster Hand und gehen Sie bitte sehr kritisch um mit hysterisch anmutenden Äußerungen wie „überdimensioniertes Wahnsinnsprojekt“ oder „völlige Überforderung der Gemeinde“. Die Zahlen und Behauptungen in einem kürzlich in Rastorfer Passau verteilten Schreiben sind zum Teil schichtweg falsch und entbehren jeder Grundlage. Auch die verteilte Zeichnung entspricht nicht der o.g. kleineren Variante.

Seien Sie gewiss, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, dass die Gemeindevertretung vor einer Entscheidung alle Argumente in aller gebotenen Besonnenheit erörtern wird. Selbstverständlich werden wir Bedenken der Anwohner, welche in angemessener Form vorgetragen werden, ernst nehmen und in die Entscheidung miteinbeziehen.

Thomas Haß           Bürgermeister                     

Rainer Lembke      1.stv. Bürgermeister                       

Karsten Schulz 2.stv. Bürgermeister

Liebe Genossen und Genossinnen, liebe Interessenten der Energie- und Wärmenetz Rastorf eG i. Gr.,   hier jetzt unsere erste Rundmail in Sachen Wärmenetz.  

Allgemeines

Vorstand (VS) und Aufsichtsrat (AR) sondieren bereits die allgemeine Lage und der Gemeinderat hat am letzten Dienstag den Antrag zur Förderung eines Sanierungsmanagements fertiggestellt. Letzterer ist wichtig, um von der Genossenschaft das finanzielle Risiko hinsichtlich der Gründungskosten – insbesondere der Kosten für die Konzepterstellung – gering zu halten. Nebenbei sind wir weiterhin dabei den tatsächlichen Wärmebedarf zu ermitteln, um konkrete Planungsgrundlagen zu haben. Es wird derzeit damit gerechnet, dass die Finanzierung der Konzepterstellung Anfang des dritten Quartals 2020 gesichert ist und auch die Ausschreibung des Sanierungsmangements abgeschlossen ist, so dass dann eine Planungsfirma mit den konkreten Arbeiten beauftragt werden kann.   Die Landwirte aus Rastorfer-Passau haben sich bei der Landwirtschaftskammer nach Möglichkeiten erkundigt, wie sie ihre Betriebe in das Gesamtkonzept einbringen können. Die Landwirtschaftskammer sieht da keine positiven Perspektiven.   Am 23.01. haben sich VS und AR die Möglichkeiten einer Kooperation mit der Firma get2energy (Wärmebereitstellung mit Pelletheizung) vorstellen lassen. Hier werden durchaus Synergieeffekte gesehen.  

Besichtigung und Erfahrungsbericht Martensrade

Für Samstag den 15. Februar 2020 um 14:00 h haben wir einen Besichtigungstermin der Biogasanlage auf dem Hof Schien der Familie Höper in Martensrade vereinbart. Von der Biogasanlage aus werden wir dann weiterfahren zur Besichtigung des BHKW in Martensrade. Danach besteht die Möglichkeit sich im Gemeindehaus in Martensrade mit Vertretern der Martensrader Nahwärmenetzgenossenschaft zu treffen. Insbesondere Manfred Slamanig wird berichten und für Fragen zur Verfügung stehen.  

Sie sind dazu herzlichst eingeladen!  

Bitte teilen Sie mir mit, ob – und wenn ja mit wieviel Personen – Sie an der Veranstaltung teilnehmen wollen. Bitte kommunizieren Sie diesen Termin auch in Ihrer Nachbarschaft!  

Mit besten Grüßen Volker Bühnemann

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Ernergie- und Wärmenetz Rastorf e.G. i.G.
Volker Bühnemann – Vorstand
Klintener Weg 11
24211 Rastorf
Tel.: 04384/5189981    (die Festnetz-nummer geht gerade nicht – bitte nutzen Sie ggf. 0174/9636254  !!! 

Neujahrsbrief des Bürgermeisters

zum Jahr 2020

Liebe Rastorfer Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Wieder einmal schauen wir auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Im absoluten Mittelpunkt unseres gemeindlichen Geschehens 2019 stand zweifelsohne die Erstellung des Quartierskonzeptes für Rastorfer Passau. In etlichen Sitzungen hat die Lenkungsgruppe viel vorbereitet, durchgesprochen, sich fortgebildet, ist von Haus zu Haus gelaufen und hat sich selbst schlau gemacht, um unter Mitwirkung des beratenden Büros Treurat und Partner Fachmann im Bereich Energieeinsparungen zu werden. Vielen Dank für die engagierte Arbeit an die Mitglieder der Lenkungsgruppe: Dietrich Schnack, Silke Teuscher, Karsten Schulz, Petra Postel, Friedrich Rantzau. Mit ganz breiter Bürgerbeteiligung in Form von drei Einwohnerversammlungen im März, im Juni und im November sind wir zum Abschluss des Konzeptes gekommen, das nun vorliegt und welches verschiedene Maßnahmen vorsieht. Das Dörpsmobil gehört zwar dazu, wurde jedoch von den Bürger*innen so gut wie gar nicht nachgefragt. Die größte Maßnahme stellt der Aufbau eines Nahwärmenetzes zwischen der Alten Landstraße und dem Klintener Weg dar. Zur Realisierung dieses einzigartigen Projektes haben sich im November über 30 Bürger*innen zusammengetan, um die Energiegenossenschaft Rastorf zu gründen. Irgendwann in ferner Zukunft wird ein Dorfchroniker dies sicherlich als Meilenstein für unsere Gemeinde bezeichnen. Die Gemeinde unterstützt diese Genossenschaft in den kommenden Jahren mit der Finanzierung eines Sanierungsmanagers, der uns und der Genossenschaft hilfreich zur Verfügung stehen wird. Die demensprechenden Anträge und Ausschreibungen laufen, sodass wir voller Zuversicht auf ein eigenes Nahwärmenetz in Bürgerhand in absehbarer Zeit hoffen dürfen.

Von uns gegangen ist in diesen Tagen im 90. Lebensjahr unser treuer Mitbürger Kurt-Werner Szupryczynski, Träger der Freiherr-vom-Stein-Medaille. Diese Auszeichnung wurde ihm verliehen für sein ehrenamtliches, uneigennütziges Engagement für die Schusteracht. Wer sich dort auf Schusters Rappen macht, wird anhand der durch ihn konstruierten und erstellten überdachten Sitzgelegenheiten an sein Wirken erinnert. Wir sind dankbar für dein Engagement und deine kompetenten Ratschläge, lieber Meister, und behalten dich in bester Erinnerung!

Neu im Wirken ist seit 2019 Lasse Steffen als unser Gemeindearbeiter. Ich bin froh über seine Bereitschaft, diesen Job neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit im Schwentinentaler Bauhof zu übernehmen. Mit vollem Einsatz sorgt er als Nachfolger von Nils Wohler-Schmidt für Ordnung, Pflege und Reparaturen.

Lasse ist jedoch nicht für alles zuständig! Allen Bürger*innen obliegt weiterhin die sogenannte Straßenreinigungspflicht, nachzulesen auf der Homepage des Amtes www.amtpreetzland.de. Alle Grundstückeigentümer haben die Straße bis zur Mitte sauber und im Winter den direkt angrenzenden Bürgersteig eisfrei zu halten. Dazu gehört auch die Leerung der Straßeneinläufe („Gullis“). Eine Bitte: Einige ältere Mitbürger sind nach eigener Auskunft nicht mehr in der Lage, diese Kraft zehrende Tätigkeit durchzuführen und werden den Bergen von Laubblättern im Herbst kaum noch Herr. Achten Sie als fürsorglicher Nachbar doch auf diese Mitbürger und stehen Sie ihnen hilfreich zur Seite. Nicht nur ich wäre den Helfern sehr dankbar!

Danke in diesem Zusammenhang an unseren unermüdlichen Hans Heinrich Dittmann, der auch in 2019 mit mir Straßenschilder gesäubert, gerichtet und erneuert hat, dann auch noch Müll gesammelt und weggefahren, Äste geschnitten… und vieles mehr. Er ist immer zur Stelle, wenn man ihn braucht.

Manchmal passiert dann auch etwas unverhofft, z.B. brach im Herbst im Schwentineweg ein riesiger Ast von einer Eiche, sodass nur noch der halbe Baum übrig blieb und der Weg versperrt war. Ohne lange zu zögern war hier der Fachmann aus der Nachbarschaft Lewin Pahlke nahezu über Nacht am Werke und sorgte mit seiner Motorsäge für den freien Durchgang. Danke Lewin! Nun geht´s hier an der Schusteracht wieder hürdenlos zur Rastorfer Mühle. Die schöne Holzbrücke herüber zum Schwentinepark ist leider immer noch nicht wieder in Stand gesetzt. Die Schwentinentaler Stadtvertretung hat diese Baumaßnahmen aus finanziellen Gründen vorerst abgelehnt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich hier bald eine Lösung finden wird – unsere Gemeinde wird sich dann daran mit zugesagten 15.000€ beteiligen.

Bäume mussten auch im Rethwischer Weg (Linden) und am Bahndamm (Pappel) gefällt werden, dafür sind am Ortsausgang Richtung Rethwisch neue Linden als Ausgleichsmaßnahme gesetzt worden. An dieser Stelle wurde auch die Baumaßnahme des Gewässerunterhaltungsverbandes umgesetzt und beendet, sodass die Entwässerung Richtung „Toter Hund“ wieder ordentlich läuft. Bis zu fünf Meter tief musste der Bagger graben, um die neuen Rohre zu verlegen. Unsere Gemeinde hat sich daran mit ca. 30.000€ beteiligt.

Die Sanierung des halbseitig gesperrten Bahndamms zwischen Wildenhorst und Passau lässt auf sich warten, da wir Mittel aus dem Finanzausgleichstopf des Landes beantragt haben, deren Ausschüttung erst im Frühjahr 2020 erfolgt. Unser Ingenieur geht von ca. 80.000€ für die Sanierung des Abschnittes aus, dessen Absenkung wohl auf die beiden trockenen Sommer zurückzuführen ist, die zur Veränderung der unterirdischen Torfschichten geführt haben.

Gemeinsam aktiv ist auch weiter aktiv, z.B. auf dem Spielplatz im Düsternbrook. Der TÜV-Bericht hatte erhebliche Mängel an diversen Spielgeräten festgestellt. Die ehrenamtlichen Mitglieder von Gemeinsam aktiv haben dann kräftig angepackt, geschraubt, geschleppt und gesägt. Nun kann wieder gespielt und geschaukelt werden. Dankeschön allen Beteiligten!

Finanziell geht´s Rastorf weiterhin gut. Ohne Schulden, mit einem ausgeglichenem Haushalt und einer ordentlichen Rücklage. Dies hat verschiedene Gründe:

  1. Die Gemeindevertretung und der Bürgermeister wirtschaften sparsam.
  2. Die Bürger*innen bringen sich ehrenamtlich ein, wie Lewin oder Gemeinsam aktiv.
  3. Die Amtsumlage konnte abermals gesenkt werden auf 12,9%
  4. Wir haben bei uns tolle Betriebe, die durch die Gewerbesteuer zum Wohlstand unserer Gemeinde beitragen.

Ein solcher Betrieb ist z.B. die Unternehmensgruppe Berchim. Im Herbst wurde an der B202 das neue Betriebsgebäude mit einer beeindruckenden Größe mit einer Werkzeughalle, Sozial- und Büro- und Konferenzräumen eingeweiht. Über 74 Menschen in unterschiedlicher Art und Weise (nicht nur Lkw-Fahrer!) sind hier beschäftigt. Respekt vor dieser Lebensleistung, lieber Heinz Berchim! Alles Gute für die Zukunft, lieber Arwed Berchim!

Unser neuer Gemeindewehrführer, gleichzeitig neuer Amtswehrführer, Matthias Slamanig war mit mir zur Einweihung des neuen Betriebsgebäudes in Hoheneichen und vereinbarte gleich eine betriebliche Besichtigung, um brandschutzrechtliche Dinge zu klären. Das werden wir gemeinsam im nächsten Jahr auch für die Siedlung Wildenhorst durchführen. Dort hat sich in 2019 nach einem Brand von Rundballen herausgestellt, dass die Löschwasserversorgung nicht ausreicht. Hierzu wird ein Konzept erarbeitet und schnellstmöglich umgesetzt. Prinzipiell gilt aber weiterhin: Gebäudebesitzer im Außenbereich in Einzellagen sind selbst für die Löschwasserversorgung zuständig.

Für die Feuerwehr und für unsere Gemeinde hat der Wehrführer sich auf die Suche nach Fördergeldern gemacht und ist fündig geworden. Durch einen Zuschuss der Fördesparkasse in Höhe von 4025,-€ und durch weitere Spenden ist der Erwerb eines Fahrzeuganhängers möglich geworden, sodass wir aus dem gemeindlichen Haushalt nur knapp 1000,-€ werden beisteuern müssen. Der Anhänger dient dem Transport vieler Dinge, z.B. Säcke mit Ölbindemittel oder nassen Schläuchen, welche bisher oft im Fußraum der Kameraden mitgeschleppt wurden.

In diesen Tagen werden etliche Bewohner gerade in Rastorfer Passau Besuch von Feuerwehrkameraden in Begleitung von Gemeindevertretern erwarten dürfen. Sie machen aufmerksam auf das tolle Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehr. Ich bitte jeden Menschen zwischen 16 und 55 in unserer Gemeinde, ganz konkret zu überlegen, ob es nicht zu viel verlangt ist, einmal im Monat einen Dienst für die Allgemeinheit zu leisten. Natürlich gibt es auch Einsätze und Seminare, deren Zahl aber überschaubar ist. Durch den Dienst in unserer Wehr helfen wir dem Nachbarn und sorgen wir für unsere Sicherheit vor Ort. Einfach am ersten oder dritten Dienstag im Monat um 19.15 Uhr am Feuerwehrhaus einfinden, anschauen, informieren und mitmachen!

Im Rahmen des erneut gut besuchten Jahresempfangs stand im März ein besonderer Feuerwehrmann im Vordergrund des Geschehens: Wolfgang Dibbern wurde während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Und als erster Vorsitzender des Shantychors Albatros bereicherte er mit seinen Männern musikalisch den Jahresempfang am 7.April im Bgm-Wilfried-Dibbern-Huus. Vielen Dank!

Das Dibbern-Huus war im Juni auch Gemeindewahllokal der Europawahl, bei der es auch in Rastorf zu enormen Veränderungen im Wahlverhalten der Bevölkerung gekommen ist. Das Ergebnis: CDU 23,3%, SPD 10,0%, Grüne 33,8%, AfD 11,6%, Linke 5,5%, FDP 5,8 %. Erstaunlich dabei die hohe Wahlbeteiligung von über 68,2% In diesem Zusammenhang ein herzliches Dankeschön an die Wahlhelfer*innen, die mit mir einen gemütlichen Sonntag verbrachten mit vielen Eindrücken und Einzelgesprächen. Solch ein Wahltag ist höchst interessant!

Sowohl im Dibbern-Huus als auch im Sportheim fanden im ablaufenden Jahr die Rastorfer Abende (wieder) statt. Der stellvertretende Bürgermeister Rainer Lembke setzt dazu einiges in Bewegung, um interessante Themen mit tollen Leuten/Referenten zu finden, so z.B. der Schutz vor Einbrechern oder die Wolfsproblematik in Norddeutschland. Ich empfehle jeden Mitbürger, solch eine Gelegenheit wahrzunehmen. Ebenso wie die Andachten in der Wildenhorster Kapelle, die Rainer einmal monatlich zusammen mit Christina Bornhöft und der Pastorin Frau Noffke durchführt, um in der Hektik des Alltags zur Besinnung / Ruhe kommen zu können.

Im Sportheim lud der TSV Rastorfer Passau auch in 2019 wieder einmal zum traditionellen Grünkohl-Schmaus ein – und die Menschen kamen. Ein Bürgermeister ist immer hoch erfreut, wenn die Bürger*innen solche Einladungen in großer Zahl wahrnehmen, den ehrenamtlichen Organisatoren somit eine ganz positive Rückmeldung geben und die gemeindlichen Räumlichkeiten toll genutzt werden.

In Sachen Glasfaser ging der Mühlenberg noch leer aus. Er ist neben der Region Langensall/Prieskamp (Richtung Flüggendorf) der zweite, noch nicht ausgebaute Bereich in unserer Gemeinde und gehört somit zu den verbleibenden 5% im Kreis Plön, die unser Breitbandzweckverband nun aber auch angehen will. Wir hoffen dabei auf Fördergelder des Landes, die bei den hohen Investitionssummen auch dringend nötig sind. Zur Info: die 46, den Zweckverband angehörenden Gemeinden haben in das Netz (95%) ca. 50 Mio € gesteckt, für die letzten 5% sollen wohl nochmals 15 Mio € fließen. Die Gemeinden wissen um diesen Kraftakt, sind aber davon überzeugt, dass wirklich alle Grundstücke das Recht auf einen Anschluss haben. Bei allen Problemen, die tatsächlich beim Bau und der Installation aufgetreten sind, können wir alle froh sein über dieses kommunale Netz, von dem wir alle profitieren.

Froh werden die Anwohner der Lütjenburger Straße sein, da die drei Deckel der Straßenschächte endlich in Ordnung gebracht wurden. Nun hat das Klappern ein Ende. Ich bin selbst als Bürgermeister in der dritten Legislaturperiode immer noch erstaunt über langsame Prozesse, vor allem dann, wenn mehrere Instanzen (Bundesstraße, Landesbetrieb Straßenbau, Straßenmeisterei, Amtsverwaltung, Bauunternehmung) beteiligt sind.

Über viele Beteiligte konnten wir uns am 7. Dezember erfreuen, als Projektbetreuer Danny Szupryczynski zur Pflanzaktion im Bürgerwald aufrief. Über 50 Personen setzten neue Obstbäume und diverse heimische Laubbäume, installierten Schutzmaßnahmen gegen Wildfraß drumherum und wurden anschließend verköstigt. Das Ergebnis ist deutlich wahrnehmbar und eine große Freude. Klimaschutz nicht rein theoretisch, sondern tatsächlich selbst ausgeführt.

Eine weitere Klimaschutzinitiative zeichnet sich am Dibbern-Huus ab. Hier überlegen wir- wie am Sportheim- das Dach mit Solarzellen zu belegen, um dann mit eigenem Öko-Strom samt Speicher den Kindergarten, die Straßenbeleuchtung und Teile der Pumpen der Abwasseranlagen zu versorgen. Das wird uns gleich zum Anfang des neuen Jahres beschäftigen.

Auch der Kindergarten wird ein Thema werden. In 2019 bekamen unsere Fische (Arche-Noah-Gruppe in Rosenfeld) mit Julia Graf eine eigene, von Raisdorf unabhängige Leitung. Aber auch weitere Personalumstellungen standen und stehen an, sodass es zum Jahresende leider zu Betreuungsengpässen kam. Mit dem Wirken des neuen KiTa-Gesetzes soll aber (angeblich) vieles besser werden: die Schließzeiten sollen maximal 20 Tage im Jahr betragen, die Elternbeiträge sollen auf 226€ (Ü3) bzw. 288€ (U3) begrenzt werden, die Qualität soll steigen und die Kommunen entlastet werden. Wir können uns alle freuen, wenn dies alles tatsächlich so eintritt.

Neu wird demnächst auch der Blick auf die Straße bei Schnee und Eis sein. Unser zuverlässiger Rainer Brammer gibt den Winterdienst (leider) auf. Eine andere Firma wird übernehmen. Da dies noch nicht in trockenen Tüchern ist, kann ich an dieser Stelle noch nicht mehr dazu berichten. Auf jeden Fall danke an Rainer Brammer für die Arbeit in den letzten Jahren!

Ein neues Bild erwartet uns demnächst auch an der Ecke Alte Landstraße/Lütjenburger Straße. Immer wieder haben hier Unvernünftige neben die Glascontainer ihren Haus- und Sperrmüll abgelegt, was zu Ärgernissen führte. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, den Textilcontainer beseitigen zu lassen. Vielleicht führt dies –wie aus anderen Gemeinden bekannt- zu mehr Sauberkeit. Für die Textilien werden wir auf sog. Altkleidersammlungen zurückkommen, die dann zu bestimmten Zeiten angekündigt werden.

Ob es am Ende der Alten Landstraße zwischen Scheel und Teuscher tatsächlich zu einer weiteren Wohnbebauung kommt, steht noch nicht fest. Es gab dazu im Mai 2019 einen Termin bei Staatssekretärin Herbst im Innenministerium. Um hier eine sog. Bandartige Verlängerung, die von der Landesplanung im Außenbereich nicht gewünscht wird, zu verhindern, wird gerade an Plänen gefeilt, die eine etwas tiefere Hinterland-Bebauung vorsehen. Einige Anwohner haben in der letzten Gemeindevertretung ihre Befürchtungen hinsichtlich der Dimension und der Auswirkungen auf die vorhandenen Nutzungen zum Ausdruck gebracht. Diese werden wir in der weiteren Diskussion mit berücksichtigen. Noch ist nichts entschieden, noch ist nichts genehmigt. Ich hoffe hier auf sinnvolle Kompromisse und auf Entscheidungen im Sommer 2020.

Im Sommer, genauer gesagt: am 6.6.20, findet wieder –die zwei Jahre sind um- das nächste Gemeindefest auf dem Sportgelände am Mühlenberg statt. TSV, Gemeinsam aktiv, Feuerwehr und Gemeinde planen derzeit bereits kräftig, um etwas für alle Generationen anzubieten.

Voraussichtlich im zeitigen Frühjahr wird die Weiße Brücke ihrem Namen wieder gerecht: sie soll kräftig weiß gestrichen werden. Eine Fachfirma aus Kiel wird dazu die jetzigen Farbschichten mit einem Fungizid/Algizid behandeln, die Farbreste auffangen, damit sie nicht mit dem Schwentinewasser fortgespült werden, und anschließend neue Farbschichten auftragen. Danach steht uns die Brücke wieder als schönes Fotomotiv zur Verfügung.

2020 werden wir ernst machen mit der Kanalsanierung: Nachdem wir uns Anfang 2019 mit dem Ergebnis des sog. Kanalkatasters beschäftigt hatten, haben wir nach erster Sichtung des Netzes in digitaler Form das Nötigste als Sofortmaßnahmen beheben lassen. Den weiteren Sanierungsbedarf soll ein Fachbüro nach einer Prioritätenliste einteilen und den entsprechenden Finanzierungsbedarf benennen, um das Ergebnis der Gemeindevertretung zur Entscheidung vorzulegen.

Noch in eigener Sache: Ob die Gemeindevertretung in 2020 einen neuen Bürgermeister wählen muss, wird sich im März herausstellen. Ich habe mich zur Kandidatur in Schwentinental entschieden, weil mir die ehrenamtliche Tätigkeit der letzten nahezu 12 Jahre in Rastorf so viel Spaß gebracht hat, dass ich mir das Ganze auch ganztags vorstellen kann.

Ich wünsche uns allen im Namen der Gemeindevertretung ein gutes neues Jahr 2020 mit der nötigen Gesundheit, einer möglichst großen Zufriedenheit und auch dem immer gern gesehenen Quäntchen Glück.

Ihr/Euer Bürgermeister

Termine 2020:

14. Januar 19.00 Erste Hilfe am Kind Freiwillige Feuerwehr Sportheim

16. Januar 20.00 Planung Gemeindefest Rastorf ohne Grenzen Sportheim

30. Januar 20.00 Mitgliederversammlung Rastorfer Liste Sportheim

8. Februar 18.00 Jahreshauptversammlung Freiwillige Feuerwehr Dibbernhuus

6. März 19.30 Jahreshauptversammlung TSV Rastorfer Passau Sportheim

13. März 19.30 Jahreshauptversammlung Wählergemeinschaft Dibbernhuus

22. März 11.00 Jahresempfang Gemeinde Sportheim

5. April 10.30 Aktion Saubere Gemeinde Gemeinde überall

6. Juni 14.30 Gemeindefest Rastorf ohne Grenzen Sportplatz

Weitere Termine im Amtsschimmel und unter rastorf.de

Außerdem regelmäßig:

Montag 19.00 Chorprobe Shantychor Albatros Dibbernhuus

Montag (ungerade) 16.30 Kinderabteilung Freiwillige Feuerwehr FF-Häuser

Dienstag 1.+3. 19.15 Übungsabend Freiwillige Feuerwehr FF-Häuser

Sonntag (letzter) 17.00 Andacht Kirchengemeinde Kappelle W´horst

Ein frohes Fest und ein gesundes neues Jahr wünscht die Wählergemeinschaft Rastorf 

Doch bevor es soweit ist, möchten wir unsere Mitglieder, Freunde und Bekannte und alle Bürger der Gemeinde Rastorf ganz herzlich zu dem traditionellen Punschabend einladen. 

Wie gewohnt findet dieser am 23.12.2019 ab 18.00 Uhr im Bürgermeister Wilfried Dibbern Huus in Rosenfeld statt. 

Lasst uns zusammen kommen, um das alte Jahr zu verabschieden, sich an Schönes erinnern und gemeinsam auf das neue Jahr einstimmen. 

„Zünde dir eine Kerze an, denk ganz fest an den Weihnachtsmann. Lade nette Freunde ein und lass die Eile Eile sein“ 

In diesem Sinne freut sich die Wählergemeinschaft Rastorf auf ein gemütliches Beisammensein. 

Silke Teuscher und Anke Fischer-Schembera

Am 5. November findet eine Einwohnerversammlung zum Thema
Quartierskonzept Rastorfer-Passau, insbesondere zur Planung eines
Wärmenetzes statt. Dieser Termin (5.11.2019, 19:30 im Sportheim)  .

Mehr zum Thema auch unter:
https://www.xn--mitmachwrme-s8a.de/projekt/quartier-rastorfer-passau/

Siehe dazu auch angehängt Flyer:

Quelle zum Bild : https://www.kn-online.de/Lokales/Ploen/Rastorfer-Passau-Startschuss-fuer-ein-Nahwaermenetz

 

Rastorfer Senioren 

on Tour 2019

Am 28.08.2019 war es wieder soweit. Die Rastofer Senioren gingen „on Tour“.

Den heißesten Tag der Woche hatten wir uns dafür ausgesucht. Dies war mit ein Grund, warum die Teilnehmerzahl in diesem Jahr etwas geringer war.

Erste Anlaufstation war die schöne „Mühle Anna“ in Rieseby. Bevor wir das Gelände unsicher machen konnten, gab es erst einmal Frühstück. Dann ging es los. Unbeschreiblich ist die Vielfalt der historischen Gebrauchsgegenstände, die der Mühlenverein zusammen getragen hat. Immer wieder hörte man: „Schau mal, das hatten wir früher auch!“ Auch die Mühle selber hat was zu bieten. Leider wurde sie vom ehemaligen Besitzer entkernt und für Wohnungen genutzt, doch ganz oben im Gebälk lässt sich erahnen, wie es mal bei voller Aktion gewesen sein mochte. Dank der tollen Führung von Herrn Lappöhn, mit vielen interessanten Details, wurde die Zeit nicht lang. 

Nach dieser Anstrengung brauchten wir erst einmal eine Stärkung. Über die alte Schleibrücke Lindaunis ging es nach Lindau in den Mühlenkrug. Uns erwartete ein leckeres Buffet mit Schnitzel, Braten, Sauerfleisch, Matjes und Kartoffeln in jeglicher Form. Wir haben ordentlich zugeschlagen. 

Entspannt fuhren wir dann weiter nach Süderbrarup. Bis es mit der alten Dampflok los gehen sollten, hatten wir noch jede Menge Zeit, um die Ruhe auf der Terrasse des Ebsens´s Kaffeehaus zu genießen. Typisch Bahn lief dann auch die Abfahrt nicht ganz glatt. Durch das heiße Wetter hatten sich die Gleise von Scheggerott nach Süderbrarup verzogen. Unser Bus musste uns nach Scheggerott bringen, von wo aus die Fahrt dann endlich los ging. Gemütlich sind wir dann durch die Landschaft gebummelt, Bummelbahn eben. Die Fahrt nach Kappeln dauerte ca. 40 Minuten und wir kamen direkt an der Klappbrücke an. Dort wartete schon unser netter Busfahrer auf uns.

Das letzte Ziel an diesem Tag war Schönhagen an der Ostsee mit dem Café Hof Schwansen. Reichlich Kaffee und tolle Torten machten den Ausflug komplett. In dem ehemaligen Kuhstall ist das kuschelige Café untergebracht. Die Tafeln der alten Bewohner konnte man noch begutachten. 

Gegen 18.15 Uhr ging es dann wieder Richtung Heimat. Müde und voller Eindrücke kamen wir wieder in unserer schönen Gemeinde an.  Während der Fahrt haben wir die mitgebrachten bemalten Steine verteilt. Vielleicht tauchen sie ja in irgend einem sozialen Netzwerk wieder auf. 

Wir hoffen im nächsten Jahr wieder auf eine rege Teilnahme. Bleibt alle schön gesund. Mal schauen, was Schleswig Holstein noch so zu bieten hat. 

Bis dann:

Helga und Wilfried Dibbern

Anke Fischer-Schembera

Einladung zur Senioren Tour 2019

der Gemeinde Rastorf

Termin ist in diesem Jahr am

28.08.2019

Wir beginnen mit der Abfahrt um

7.30 Uhr in Wildenhorst,

fahren dann über Rastorfer Passau nach
Rosenfeld, so dass die Reise dann um

8.00 Uhr losgehen kann.

Unser erstes Ziel ist die „Mühle Anna“ in Rieseby

Bei unserer Erkundungstour waren wir von dem schönen Gebäude und ihrer Geschichte hellauf begeistert. Bestimmt ist für jeden etwas interessantes dabei.

Wer möchte kann einem neuen Trend folgen, der Auslegung bemalter Steine mit freundlichen Botschaften oder Bildern. Bei unserem Besuch in Rieseby wurde uns der oben gezeigte Stein mitgegeben und wird demnächst einen neuen Platz an der Schwentine finden.

Weiter geht es dann hoffentlich über die Lindaunis Brücke (die alte Dame hat immer mal wieder ihre Wehwehchen) und überqueren  die Schlei nach Lindau, zum Mittagessen in den Mühlenkrug.

Hier haben wir dann ausreichend Zeit, um uns auf unsere Reise mit der Museumseisenbahn vorzubereiten. Eine der alten Dampfloks wird uns dann entspannt von Süderbrarup über Scheggerott nach Kappeln bringen. Direkt an der Klappbrücke kommen wir an.

Die letzte Etappe führt uns  nach Schönhagen. Auf Hof Schwansen erwartet uns dann die Kaffeetafel. So gestärkt werden wir von da aus die Heimreise antreten.

Während der Planung der Fahrt wurde uns schnell bewusst, dass wir den alten Beitrag von 20,00 Euro leider nicht halten können. Nach Rücksprache mit der Gemeinde, vertreten durch Bürgermeister Thomas Haß, vielen Dank dafür,  hat diese ihr Budget erhöht. Dennoch müssen wir auch die Teilnehmer um einen höheren Eigenanteil bemühen. Die Fahrt kostet in diesem Jahr 25,00 Euro.

Wir freuen uns auf einen schönen Ausflug mit euch und hoffen auf einen freundlichen Wettergott.

Anmeldungen sind wie gewohnt bei Wilfried und Helga Dibbern unter der Telefonnummer 04307/347 möglich.

Wilfried und Helga Dibbern,  Anke Fischer-Schembera

 

Rastorfer Jahresempfang 2019 im Rückblick

Von „A“ wie Albatros über „U“ wie Unterwelt und „Z“ wie Zugezogene, so groß war die Bandbreite des diesjährigen Jahresempfang der Gemeinde Rastorf, der am 07.04.2019 im Bürgermeister Wilfried Dibbern Huus in Rosenfeld stattfand.

Unser Bürgermeister Thomas Haß begrüßte nicht nur den Shanty Chor Albatros, der seit Januar diesen Jahres ein neues Zuhause im Bürgermeister Wilfried Dibbern Huus gefunden hat, sondern auch die Zugezogenen, liebevoller als Neubürger bezeichnet. Bei herrlichem Wetter hatten sich viele Rastorfer eingefunden, um gemeinsam ein paar nette Stunden zu verbringen und Altbewährtes, wie auch Neues aus der Gemeinde zu erfahren.

Neben dem Shanty Chor hatten auch der Sportverein TSV Rastofer Passau, Gemeinsam Aktiv und die Freiwillige Feuerwehr die Möglichkeit sich kurz vorzustellen.  Interessierte bekamen die Chance genaueres zu erfahren. So konnten für die Feuerwehr zwei neue Mitstreiter gefunden werden, die auch schon bereits an deren Treffen teilgenommen haben. Auch am Sportverein bestand reges Interesse. Nicht nur junge Eltern suchten Freizeitbeschäftigung für ihren Nachwuchs, für fast jedes Alter hat der TSV Rastorf das passende Angebot. So stellte sich die neue Übungsleiterin Annette Dahmani vor, die seit April Power Gymnastik und Power Workout im Rastorfer Sportheim am Mühlenberg in anbietet.

Ein ganz besonderen Einblick bekamen die Bürger in die Rastorfer Unterwelt. Von Danny Szupryczynski zusammengestellte Videos aus dem neu erstellten Kanalkataster, zeigten die Schwachstellen in unserem Abwassersystem.

Bei so vielen Eindrücken darf natürlich auch das leibliche Wohl nicht fehlen. Neben kleinen Snacks, vielen Dank an die freundlichen Spender, gab es traditionsgemäß  Suppe, die gerne angenommen wurden.

Vielen Dank auch an die Spenden für die Dekoration, sie wurden an Steffen Hardtke für den Kindergarten weiter gegeben.

Ein rundum gelungener Vormittag ging dann gegen 13.00 Uhr zu Ende und wir freuen uns auf das nächste Jahr, dann wieder in Rastorfer Passau im Sportheim.

Das Organisationsteam Jahresempfang Rastorf

Dr. Peter Borkenhagen

Wolfsbetreuer im Kreis Plön

Der Vortrag gibt einen Rückblick auf die Wiederbesiedlung, beschreibt die Möglichkeiten von Wolfsnachweisen und berichtet über den aktuellen Stand sowie die damit verbundenen Konfliktfelder.

Ort: TSV Sportheim, Am Mühlenberg

Rastorfer Passau

Zeit: Freitag, 17. Mai 2019

19.00-20.30 Uhr

Eintritt: Spendehut

Rainer Lembke, Gemeinsam Aktiv

04307-1810

r.lembke@rastorf.de

Sonntag 28.April-17 Uhr

St.Ansgar Kapelle Wildenhorst

Meine Rituale?

Der Abschiedskuss, das Anzünden einer Kerze in der Kirche oder die morgendliche Tasse Kaffee-durch Wiederholung eines festgelegten Ablaufs verschaffen sich Rituale zeitlose Gültigkeit. Sie geben uns Rhytmus, Halt und Ordnung .

Herzlich Wilkommen !

Christina Bornhöft, Rainer Lembke und Pastorin Andrea Noffke

Nächster Termin : 26.Mai 2019-17 Uhr