Vielleicht bekommen wir ja auch noch echten Schnee!

Damit die Feuerwehr im Brandfall schnell eine Wasserversorgung aus unseren Hydranten aufbauen kann, haltet diese bitte frei. Sie sind leichter zu finden als die Schätze beim geocashing, denn sie sind einschlägig beschildert ;-)

Eure Feuerwehr sagt DANKE!

Im Namen der Gemeinde und der Feuerwehr Rastorf wurden 650 FFP 2 Masken angeschafft.

Ein Kontigent von 200 Stk. verbleibt bei der Feuerwehr Rastorf. 450 Stk sind für die Bürger der Gemeinde Rastorf.

Diese können bei Silke in Rastorfer-Passau, Patrick in Rosenfeld und bei Hartwig in Wildenhorst gegen eine Spende von 1€ per Stk. erworben werden.

Die Spende geht zu 50% an die Jugendfeuerwehr und zu 50% an den Jugendsportverein der Gemeinde.

Die Masken sind aus Europäischer Fertigung und Geprüft laut CE und nach EN149.

Wir begrenzen die Menge auf 5 Stück pro Person !

Ihr erreicht uns unter folgenden Kontaktdaten:

Silke Teuscher: 0174/9023238

Patrick Weis: 0172/4621973

Hartwig Kühn: 0151/75041595

 

Die Gemeinde Rastorf informiert

Stichwort: Wohnbebauung in Rastorfer Passau

Rastorf, 28. Januar 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Gemeindevertretung Rastorf gibt Ihnen aus aktuellem Anlass folgende Informationen im Hinblick auf eine mögliche Planung eines Wohngebietes in Rastorfer Passau.

Im Jahre 2017 verabschiedete unsere Gemeindevertretung nach einer breiten Bürgerbeteiligung das sogenannte Leitbild. Darin setzten wir uns als Ziel, eine maßvolle Erweiterung der Wohnbebauung mit erster Priorität im Ortsteil Rastorfer Passau anzustreben.

Dazu haben wir dann im Jahr 2018 ein Innenbereichsgutachten anfertigen lassen. Darin hat das Planungsbüro B2K eine Reihe von Möglichkeiten aufgelistet, welche als denkbar ungeeignet betrachtet wurden. Zwei  Möglichkeiten sah das Gutachten jedoch als realisierbar an:

  1. Eine Reihe von Lücken zwischen den bestehenden Häusern und eine ganze Reihe im Klintener Weg. Insgesamt wurde hier von rund einem Dutzend Grundstücken gesprochen. Diese Möglichkeiten wurden jedoch von den Grundeigentümern abgelehnt. Sie stehen somit nicht zur Verfügung.
  2. Die im Flächennutzungsplan vorgesehenen Flächen im Düsternbrook hinter dem Spielplatz. Die Gemeindevertretung hat jedoch mehrheitlich ihre Bedenken angemeldet im Hinblick auf die verkehrliche Anbindung an die Lütjenburger Straße.

Aufgrund dieser Bedenken hat die Gemeindevertretung dann 2019 außerhalb des Innenbereichs ein Auge geworfen auf die Alte Landstraße zwischen Scheel und Teuscher. Die Fragestellung entstand: Bevor wir den Düsternbrook weiter betrachten, wäre dieser Abschnitt nicht geeigneter für eine Bebauung? Vorteile dabei: Hier ist die Straße mit Beleuchtung, mit Wasser- und Abwasserleitungen, mit Glasfaser bereits vorhanden. Hier wäre wenig neue Infrastruktur zu erstellen.

Dazu gab es im Sommer 2019 ein Gespräch mit der Staatssekretärin im Innenministerium Frau Herbst, an dem der Bürgermeister und der Strategieausschuss-Vorsitzende teilnahmen. Uns wurde dabei zweierlei mitgeteilt: Gegen solch eine Bebauung rechts und links der Straße im Außenbereich spricht der Grundsatz der abzulehnenden „bandartigen Verlängerung im Außenbereich“. Andererseits könne man solch einen Grundsatz möglicherweise durch ein gutes Konzept aufheben. Zu diesem Konzept gab uns Frau Herbst einige Hinweise: der niedrigere Flächenverbrauch (im Vergleich zum Düsternbrook), einige altersgerechte Wohnmöglichkeiten (damit Passauer auch im hohen Alter in ihrer Heimat bleiben können) und klimaschützende Elemente (das Nahwärmekonzept passt hierzu). Außerdem müsse man ggf. weiter in die Tiefe, um das Bandartige zu verhindern.

Diese Hinweise hat nun das Büro B2K in zwei Zeichnungen gegossen, welche dem Strategieausschuss in seiner letzten Sitzung 2019 kurzfristig vorgelegt wurden. Als erstes, grobes Meinungsbild lehnten die anwesenden Ausschussmitglieder die größere Variante (mit 26 Wohneinheiten und einem Wendehammer) sofort ab. Die kleinere Variante mit 21 Wohneinheiten, davon 4 für das Wohnen im Alter, steht derzeit u.a. zur Diskussion.

Momentan liegt dieser Entwurf zur Meinungsfindung den Fraktionen vor. Außerdem erstellt die Landwirtschaftskammer ein sog. GIRL-Gutachten, d.h. eine Bewertung nach der Geruchs-Immissionen-Richt-Linie, um der Gemeindevertretung notwendige Entscheidungshilfen zu geben bzgl. der Auswirkungen auf den landwirtschaftlichen Hof im Uhlenhorst. Dieser darf in seiner Tätigkeit auf keinen Fall beeinträchtigt werden! (Eine naturschutzrechtliche Betrachtung gehört zu einem späteren Zeitpunkt ebenso dazu.)

Wir erwarten das Gutachten Anfang März, sodass dann Mitte März der Strategieausschuss weiter beraten kann. Derzeit gibt es noch überhaupt keine Entscheidung, auch keine Beantragung oder Genehmigung. Es werden Faktoren zusammen getragen, die als Entscheidungshilfe für die Gemeindevertreter dienen.

Sobald alle nötigen Informationen vorliegen, können die Bürger davon ausgehen, dass es eine Einwohnerversammlung gibt. Zum jetzigen Zeitpunkt macht dies noch keinen Sinn.

Alle Termine der gemeindlichen Gremien finden Sie online unter www.amtpreetzland.de.

Wenn sich Bürger in Rastorfer Passau Sorgen machen über solch eine Planung, laden wir Sie herzlich ein, den Sitzungen beizuwohnen. Informieren Sie sich bitte selbst aus erster Hand und gehen Sie bitte sehr kritisch um mit hysterisch anmutenden Äußerungen wie „überdimensioniertes Wahnsinnsprojekt“ oder „völlige Überforderung der Gemeinde“. Die Zahlen und Behauptungen in einem kürzlich in Rastorfer Passau verteilten Schreiben sind zum Teil schichtweg falsch und entbehren jeder Grundlage. Auch die verteilte Zeichnung entspricht nicht der o.g. kleineren Variante.

Seien Sie gewiss, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, dass die Gemeindevertretung vor einer Entscheidung alle Argumente in aller gebotenen Besonnenheit erörtern wird. Selbstverständlich werden wir Bedenken der Anwohner, welche in angemessener Form vorgetragen werden, ernst nehmen und in die Entscheidung miteinbeziehen.

Thomas Haß           Bürgermeister                     

Rainer Lembke      1.stv. Bürgermeister                       

Karsten Schulz 2.stv. Bürgermeister

Am 5. November findet eine Einwohnerversammlung zum Thema
Quartierskonzept Rastorfer-Passau, insbesondere zur Planung eines
Wärmenetzes statt. Dieser Termin (5.11.2019, 19:30 im Sportheim)  .

Mehr zum Thema auch unter:
https://www.xn--mitmachwrme-s8a.de/projekt/quartier-rastorfer-passau/

Siehe dazu auch angehängt Flyer:

Quelle zum Bild : https://www.kn-online.de/Lokales/Ploen/Rastorfer-Passau-Startschuss-fuer-ein-Nahwaermenetz

 

Rastorfer Senioren 

on Tour 2019

Am 28.08.2019 war es wieder soweit. Die Rastofer Senioren gingen „on Tour“.

Den heißesten Tag der Woche hatten wir uns dafür ausgesucht. Dies war mit ein Grund, warum die Teilnehmerzahl in diesem Jahr etwas geringer war.

Erste Anlaufstation war die schöne „Mühle Anna“ in Rieseby. Bevor wir das Gelände unsicher machen konnten, gab es erst einmal Frühstück. Dann ging es los. Unbeschreiblich ist die Vielfalt der historischen Gebrauchsgegenstände, die der Mühlenverein zusammen getragen hat. Immer wieder hörte man: „Schau mal, das hatten wir früher auch!“ Auch die Mühle selber hat was zu bieten. Leider wurde sie vom ehemaligen Besitzer entkernt und für Wohnungen genutzt, doch ganz oben im Gebälk lässt sich erahnen, wie es mal bei voller Aktion gewesen sein mochte. Dank der tollen Führung von Herrn Lappöhn, mit vielen interessanten Details, wurde die Zeit nicht lang. 

Nach dieser Anstrengung brauchten wir erst einmal eine Stärkung. Über die alte Schleibrücke Lindaunis ging es nach Lindau in den Mühlenkrug. Uns erwartete ein leckeres Buffet mit Schnitzel, Braten, Sauerfleisch, Matjes und Kartoffeln in jeglicher Form. Wir haben ordentlich zugeschlagen. 

Entspannt fuhren wir dann weiter nach Süderbrarup. Bis es mit der alten Dampflok los gehen sollten, hatten wir noch jede Menge Zeit, um die Ruhe auf der Terrasse des Ebsens´s Kaffeehaus zu genießen. Typisch Bahn lief dann auch die Abfahrt nicht ganz glatt. Durch das heiße Wetter hatten sich die Gleise von Scheggerott nach Süderbrarup verzogen. Unser Bus musste uns nach Scheggerott bringen, von wo aus die Fahrt dann endlich los ging. Gemütlich sind wir dann durch die Landschaft gebummelt, Bummelbahn eben. Die Fahrt nach Kappeln dauerte ca. 40 Minuten und wir kamen direkt an der Klappbrücke an. Dort wartete schon unser netter Busfahrer auf uns.

Das letzte Ziel an diesem Tag war Schönhagen an der Ostsee mit dem Café Hof Schwansen. Reichlich Kaffee und tolle Torten machten den Ausflug komplett. In dem ehemaligen Kuhstall ist das kuschelige Café untergebracht. Die Tafeln der alten Bewohner konnte man noch begutachten. 

Gegen 18.15 Uhr ging es dann wieder Richtung Heimat. Müde und voller Eindrücke kamen wir wieder in unserer schönen Gemeinde an.  Während der Fahrt haben wir die mitgebrachten bemalten Steine verteilt. Vielleicht tauchen sie ja in irgend einem sozialen Netzwerk wieder auf. 

Wir hoffen im nächsten Jahr wieder auf eine rege Teilnahme. Bleibt alle schön gesund. Mal schauen, was Schleswig Holstein noch so zu bieten hat. 

Bis dann:

Helga und Wilfried Dibbern

Anke Fischer-Schembera